Die erste Detox Woche ist vorbei: Zeit für ein Resümee

Die erste Detox Woche ist vorbei: Zeit für ein Resümee

Wow, eine Detox-Woche ist vorbei! Also entweder hat mich jemand durch eine Zeitkapsel direkt in den Sonntag katapultiert oder…

…ich war in dieser Woche einfach so sehr mit mir selbst beschäftigt, dass kaum Zeit zum Reflektieren blieb. Die Frage, wo ich anfangen soll, fällt mir nicht schwer, denn ein Thema hat diese Woche ganz klar dominiert: Eine wundervoll ausgeprägte, hin und wieder angsteinflößende Magengrippe, die alle um mich herum erst einmal besorgt auf die Entgiftung geschoben haben.

Um dem gleich einmal den Wind aus den Segeln zu nehmen, war ich natürlich beim Arzt und habe alles abklären lassen. Das hat an der Situation selbst bisher nichts geändert, hat mir aber die Kraft gegeben, diesen Vermutungen entgegen zu treten. Es war einfach bescheidenes Timing. Und wo wir gerade bei Anti-Entgiftungs-Stimmen sind: Kris erklärt in ihrem Buch, dass die Menschen aus eurer Umgebung natürlich nicht wollen, dass sich etwas ändert. Klingt ja auch alles sehr (vielleicht zu) gesund. „Also hör mal, reicht es nicht, dass du vegan bist? Muss es jetzt auch noch eine Niedrig-glykämische-Anti-Säure-Anti-Zucker-Anti-Gluten-Anti-alles-Diät sein?!“ Dazu kann ich nur sagen: Definitiv!

Und, obwohl ich bereits den gesamten Sonntag über bei Tee im Bett verbringe, merke ich in den Momenten, in denen mir mal nicht übel ist, wie sehr mich diese Entgiftung bereits nach einer Woche nach Vorn gebracht hat: Meine Allergien sind fast weg, meine Nase läuft nicht mehr ständig, ohne dass ich weiß, warum das so ist und ich niese nicht mehr in einer Tour.

Außerdem fühle ich eine Gelassenheit, die ich lange nicht mehr hatte. Mein Kopf ist klar, ich kann mich gut konzentrieren und am Freitag, als mein Magen mir mal eine Pause gegönnt hat, hatte ich eine Stimme im Kopf, die mir immer nur „Wuhuuuu!!!“ ins Ohr gekreischt hat. Sie war es auch, die meinen sonst so trägen Freitagabend-Hintern ins Yoga-Studio verfrachtet und ihm einen amtlichen Muskelkater verpasst hat. Thanks!

Tja, jetzt nur noch den Säuregehalt des Körpers in den Griff bekommen und dann mal eben rüber zu den Basen wechseln. Und wieder an grüne Smoothies herankommen. Mein Kopf hat natürlich nun die Übelkeit mit denen verknüpft und wenn ich auch nur daran denke…

Positiv denken!

Ansonsten: Klar, immer schön positiv denken, denn Säure entsteht nicht nur im Blut oder in den Organen, sondern auch im Kopf, und die Antipathie gegen grüne Getränke auch. Also feiern, was gut und schnell vergessen, was schlecht ist. Zum Beispiel:

  • Ich durfte das gesamte Wochenende im Bett verbringen und mir alle Folgen von „Blond, ledig testet„,  „Neo Paradise“ und – als das aufgebraucht war – den Rest der ZDF_neo Mediathek ansehen. Ich liebe diesen Sender!
  • Ich habe nicht nur einen Fastentag gemacht, sondern vier. Die enge Jeans wird sich morgen extra gut anfühlen.
  • Ich habe so viel Flüssigkeit in Form von Tee und Wasser aufgenommen, wie lange nicht mehr.
  • Ich habe gerade wieder Appetit und werde ein kleines Glas meines selbst gemachten Apfelmus essen. Der ist ohne Zucker. YAY!
  • Meine Ladies in der Facebook-Detox Gruppe sind bei mir und ich bei ihnen. ♥♥♥
  • Es wird ein Leben nach der Magengrippe geben. Und das wird umwerfend.
  • Meine Gelüste nach einem guten Veggie-Burger sind ab und an noch da, aber ich liebe auch die frischen Salate und die vielen, nur kurz angedünsteten, Gemüsesorten aus der Region, die ich in den letzten Tagen zu mir nehmen durfte.
  • Ich freue mich, dass ich insgesamt viel weniger Lebensmittel benötige, nicht mehr im Konsumrausch alles kaufe, was mir im Bioladen in die Hände kommt und viel weniger Geld ausgebe, weil ich nicht in jeder Mittagspause essen gehe.
  • Ich liebe Cashewmilch mit Birne und Vanille!!!
  • Danke, dass ihr das hier bis zu Ende lest und, dass ihr überhaupt da seid. Das muss auch mal gesagt werden!

8 Kommentare

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  1. Daaaanke dass du die FB Gruppe gestartet hast. Alleine hätte ich diese Woche wahrscheinlich nicht gemacht und mir geht’s auch suuuuuuupergut!!!

  2. und dir weiterhin gute besserung (kann nie schaden)
    liebe grüße aus münchen,
    die claudi

  3. Gute Besserung!
    Hoffentlich bist du bald durch und kannst den Rest der Detox-Zeit dann endlich genießen!

    Und dich wieder mit den grünen Smoothies anfreunden…taste dich einfach langsam ran!

    Und die Abwehr der Anderen kenne ich auch, da muss man wohl durch.

    Liebe Grüße
    Kris

  4. Ihr Lieben, danke für eure Wünsche. Ich bin auf dem Wege der Besserung und taste mich, wenn alles wieder gut ist, bestimmt auch wieder an grüne Getränke heran. Bis dahin gibt es eben Obst zum Frühstück oder, wie heute, mal einen Rohkost-Schoko-Chia-Pudding. Das Rezept kommt bald!

  5. Murp! Ich bin zwar gerade in der „Ich ess alles was heiss, fettig, zuckrig und deftig ist“-Phase (vermutlich wetterbedingt, wenn es früh dunkel wird werd‘ ich immer so wehleidig)….aber ich bin jetzt schon so oft in Blogs über dieses Crazy-Sexy-Dings gestolpert, dass ich das jetzt wohl auch ausprobieren MUSS ;)
    (Green Smoothies und Rohkost rocken ja eh, aber im Moment rocken die bei mir halt nur theoretisch..)

  6. Frollein Holle! Deinen Blog habe ich gleich mal in meine Blogroll gepackt. Und was die Entgiftung angeht: Machet einfach! Ist wirklich super ;)

  7. Beautiful post!
    Spät aber doch :-)
    Danke fürs teilen der guten u schlechten Zeiten!

  8. Sehr gern Lisa! Hab es mir auch gerade noch einmal durchgelesen und mich an die Zeit zurück erinnert. Hach, schön war`s trotzdem, besonders die Zeit nach der ersten Woche ;)

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