Tag 21: Die Detox-Zielgerade

Tag 21: Die Detox-Zielgerade

Mein Telefon-Kalender meldete sich heute Morgen mit der magischen Zahl auf dem Display: Tag 21 meiner Crazy Sexy Detox Diet ist angebrochen und es wird Zeit darüber nachzudenken, wie mein Alltag ab morgen, dem „Tag 1“  nach der Reinigung, aussehen wird. 

Als ich begann, mich mit Kris Carr zu beschäftigen, hätte ich nie gedacht, dass ich den – wie sie ihn nennt – „21 Days Adventure Cleanse“ so gut durchhalten würde. Damals schaute ich mir zunächst dieses Video an:

[youtube g789LS_nxN4]

Danach fragte ich mich, was die Frau mit der pinken Haarsträhne sich eigentlich denkt. Kaffee aufgeben? Niemals! Aber je mehr ich mich mit den Hintergründen ihres Ernährungsansatzes beschäftigte, desto klarer wurde mir, das auch ich mich von meinen falschen Freunden Zucker und Kaffee verabschieden musste. Und nun, 21 Tage später, sind die beiden weg und ich frage mich, warum ich sie früher eigentlich so oft zu mir eingeladen habe. ;)

Weg sind sicherlich auch ein oder zwei Kilos, da ich keine Waage habe, kann ich das nur an dem Tragegefühl meiner Kleidung ablesen.

Anti-Allergie-Plan

Meine Allergien sind ebenfalls viel besser, ich habe gelernt, dass ich selbst Einfluss auf ihre Stärke nehmen kann, indem ich folgende Dinge befolge:

  • Jeden Abend eine Nasenspülung machen. Das ist auch nach 21 Tagen noch nicht angenehm, aber der Effekt ist einfach grandios und spätestens dann zu spüren, wenn man mal einen Abend nachlässig wird.
  • Soviel rohes Gemüse wie möglich essen. Ich habe ja schon in meinem Fazit zur zweiten Detox-Woche angedeutet, dass ich wahrscheinlich nie ein strikter Rohköstler werde, aber je mehr ich davon in mein tägliches Leben integriere, desto besser fühle ich mich. Das gibt mir zu denken und lässt mich außerdem erahnen, warum reine Rohköstler immer so „strahlen“.
  • So wenig Brot wie möglich. Auch glutenfreies Brot im Übermaß (also mehr als zwei- bis dreimal die Woche) lässt mich wieder niesen. Glutenfreies Brot mit Hefe (das ich gestern mangels Alternativen gekauft habe) zerstört jeglichen Detoxeffekt.

Wie geht’s weiter?

Weiter geht es nun wie folgt: Kaffee soll weiterhin gestrichen sein. Ich fülle meine Kaffeetasse im Büro lieber mit heißem Wasser (mein Winter-Wohlfühl-Getränk). Damit das klappt, muss ich aber auch in Zukunft auf die Ernährung achten. Ich bin mal gespannt, wie ich mich nach dem ersten Mittagessen im Büro fühle, das ich morgen mal wieder in einem der umliegenden Restaurants zu mir nehme. (Eigentlich ist es nicht schwer zu raten: Ich werde unglaublich müde sein…).

Und auch Zucker und stark bearbeitete Lebensmittel bleiben in Zukunft eine Ausnahme.  Sie tun mir einfach nicht gut und es geht auch ohne. Morgen werde ich testweise Gluten zu mir nehmen und dann mal schauen, wie sich das anfühlt. Da ich Gluten in Zukunft auch nur noch sehr selten zu mir nehmen möchte, habe ich aber keine Bange vor den Folgen, denn ich habe zwar immer noch kein gutes glutenfreies Brot gefunden, dafür aber wunderbare glutenfreie Nudeln.

Danke!

Danken möchte ich an dieser Stelle allen, die mich während dieser 3 Wochen begleitet haben. Dazu gehören nicht nur meine Ladies in der Facebook-Detox-Gruppe, sondern auch alle Menschen, die meine emotionalen Hochs und Tiefs (davon gab es in der ersten und zweiten Woche eine Menge) ertragen haben.

Mein ganz besonderer Dank geht darüber hinaus an die Firma Keimling Naturkost, die mich mit einem Vitamix, einer Green Star Saftpresse, einem Sedona Rohkost Dörrgerät und schließlich auch noch mit  verschiedenen Algenpresslingen unterstützt hat. Damit ihr mal einen Eindruck habt, was das bedeutet, hier ein Foto von meiner derzeitigen „Küchensituation“:

Ich kann alle drei Geräte empfehlen, auch wenn der Funke zur Saftpresse nicht von Anfang an übergesprungen ist. Denn, zu Beginn habe ich das Reinigen der Green Star gehasst und auch jetzt habe ich andere Lieblingsaufgaben, aber mit ein wenig Übung und dem Trick, das Sieb erst mit einem Messerrücken von Innen auszuschaben und dann von Außen zu reinigen, ging es immer schneller.

Den Vitamix würde ich sowieso am liebsten nicht mehr hergeben und die Apfelringe aus dem Dörrautomaten sind um so vieles besser als die Industrieware.

Mit dem Vitamix habe ich im Laufe der drei Wochen so viele tolle Dinge hergestellt, dass ich sie noch gar nicht alle posten konnte. Darum hier nur mal eine kleine Auswahl der Möglichkeiten:

  • Rohkostkakao
  • das leckerste Himbeereis der Welt, garantiert ohne Zucker
  • Cashewmilch, Hanfmilch und Mandelmilch
  • Cashewcréme und Cashewkäse
  • grüne, rote und gelbe Smoothies
  • tolle Suppen (so cremig und schaumig, dass die Anschaffung allein dafür schon reicht)
  • Aufstriche
  • gemahlene Kräuter und Pestos (frisch geerntet von meinem Balkon und nun für den Winter konserviert)

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4 Kommentare

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  1. na dann alles liebe weiterhin :)
    danke, dass ich/wir dich begleiten durften und liebe grüße
    aus münchen,
    die claudi

  2. danke claudi!! ♥

  3. Ganz gespannt habe ich Deine Berichte zur Detox Kur gelesen – ich beginne morgen mit meinen 21 Entgiftungstagen. Ich hoffe ich halte sie durch, aber durch Deine Rezepte hier habe ich noch mehr Anregungen als zuvor bekommen, dass es doch sehr schmackhaft sein kann.
    Liebe Grüße, corinna

  4. Liebe Corinna,
    vielen Dank für deinen netten Kommentar. Bist du schon in der Facebookgruppe „Crazy Sexy Detox“? Da gibt es noch viel mehr tolle Anregungen, Unterstützung und Rezepte.
    LG
    Nicole

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