Germknödel mit Cashew-Vanille-Sauce und Zimt

Germknödel mit Cashew-Vanille-Sauce und Zimt

Ich bin seit einigen Tagen stolze Besitzerin eines neues Backofens. Der hat auch eine Gärstufe für Hefeteige und die musste ich natürlich sofort ausprobieren, um köstliche vegane Germknödel zu machen!

Passte auch deswegen sehr gut, weil ich jetzt schon meinen Auftritt im ARD-Buffet im Januar vorbereite und sich hier im Haushalt ein riiiiiesen Germknödel-Fan befindet, den ich auch gleich noch mit einem neuen Rezept glücklich machen konnte. ;)

Germknödel gibt’s auch herzhaft

Im ARD-Buffet wird es im Januar nicht die süße Variante der Germknödel (die übrigens in meiner norddeutschen Heimat „Hefeklöße“ heißen) gehen, sondern um eine deftige mit Kürbis, Pilzen und Lauch. Das sieht dann so aus: IMG_4712

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Süße Germknödel oder Hefeklöße selber machen

Die süßen Germknödel aka. Hefeklöße sind natürlich ohne Sauce nur halb so lecker und weil ich eigentlich immer irgendein Nussmus im Haus habe wurde es die Cashewsauce.

Die Sauce dauert in der Zubereitung nur 2 Minuten und funktioniert ohne Topf. Um mir einen Arbeitsschritt (und Abwasch) zu sparen bereite ich solche Saucen (und mittlerweile auch vegane Mayo etc.) direkt in etwas größeren Gläsern mit dem Pürierstab zu.

Sehr praktisch, weil das Glas später (falls noch Sauce übrig geblieben ist) einfach zugeschraubt und in den Kühlschrank gestellt werden kann. Probiert nur vorher aus, ob der Pürierstab auch durch die Glasöffnung passt. Ich spreche aus Erfahrung… Manchmal täuscht das Augenmaß.

Zutaten für den Hefeteig

  • 170 g Dinkelvollkornmehl + etwas mehr für die Arbeitsfläche
  • 10 g Frischhefe
  • 2 EL Ahornsirup
  • 100 ml pflanzliche Milch
  • 1/4 TL Salz
  • 3 EL neutrales Öl

Zutaten für die schnelle Cashewsauce

  • 3 gehäufte EL Cashewmus (ersatzweise oder als Variante Mandelmus, Haselnussmus oder Erdnussbutter)
  • 200-250 ml heißes Wasser (je nach gewünschter Cremigkeit)
  • 1 TL gemahlene Bourbon-Vanille
  • 3-4 EL Ahornsirup + etwas mehr zum Dekorieren (optional)
  • und etwas Zimtpulver zum Bestreuen
  • optional: frische Früchte

Für 4 Personen

Zubereitung

  1. Für die Germknödel das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Die Hefe grob zerbrechen und in die Mulde geben. Den Ahornsirup und die lauwarme Pflanzenmilch darüber geben und 5-10 Min. an einem warmen Ort stehen lassen, bis die Hefe Blasen wirft. Das Öl und das Salz dazugeben und mit dem Stiel eines Holzlöffels zu einem homogenen Teig vermengen. Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche streuen und den Teig 3-4 Min. mit den Händen glattkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. eine Stunde auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.
  2. Den aufgegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche stürzen und mit den Händen zu einer Rolle von ca. 25 cm ziehen. Dabei nicht mehr kneten. Mit einem Messer in vier Teile schneiden und jeden Teigling mit den Händen zu einer Kugel formen. Nochmal 15 Min im späteren Gargeschirr an einem warmen Ort gehen lassen und anschließend im Dampfgarer oder im Dämpfkorb bzw. Sieb (mit Deckel) über kochendem Wasser 15 Min. dämpfen. Die Germknödel sind fertig, wenn an einem hineingestochenen Stäbchen kein Teig mehr klebt.
  3. Währenddessen das Cashewmus in ein hohes Glas oder Mixgefäß geben und die restlichen Zutaten bis auf das Zimtpulver ebenfalls in das Gefäß geben. Mit dem Pürierstab auf höchster Stufe cremig mixen.
  4. Etwas von der Sauce kreisrund auf einem Teller verteilen, jeweils einen Germknödel daraufsetzen und mit dem Zimtpulver bestreuen. Wer mag garniert das Ganze dann noch mit einigen Beeren, Vanille und Ahornsirup.

Wir hatten die Knödel übrigens zum Frühstück. Man gönnt sich ja sonst nix. ;)

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3 Kommentare

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  1. Ich dachte immer Germknödel seien super schwer selbst zu machen, aber das liest sich ja doch recht einfach. Werde ich mir gleich mal abspeichern und bald ausprobieren. :)

  2. Die Vanillesauce ist himmlisch – vielen Dank für dieses tolle Rezept. Wie kann ich denn die restliche Sauce aufbewahren – wie lange und lieber im Kühlschrank oder nicht?

  3. Liebe Linda, das freut mich!! Die Sauce kannst du in ein Schraubglas füllen und 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. :)