Avocado Dip: Guacamole Rezept mit Hass Avocados

Avocado Dip: Guacamole Rezept mit Hass Avocados

Hass Avocados sind besonders gut für Guacamole – den ultimativen Avocado Dip – geeignet, denn die runzeligen Früchte sind besonders cremig.

Kein Wunder, denn Hass Avocados haben eine Fettgehalt von etwa 24 % und sind damit die reichhaltigsten Zeitgenossen unter den verschiedenen Avocadosorten. Dafür handelt es sich um ungesättigte und somit sehr gesunde Fettsäuren, die dank Kalium, Calcium, Eisen, Vitamin E und B-Vitaminen noch zusätzlich aufgewertet werden.

guacamole

Soviel zum Wert der „Persea americana“, wie die Hass in der Biologie heißt. Nun zu dem ultimativen und unglaublich einfachen Rezept für Guacamole, dem traditionellen mexikanischen Avocado Dip, der von meinen Freunden und meiner Familie nicht nur einfach gegessen, sondern regelmäßig vom Teller geleckt wird.

Rezept für Avocado Dip: Guacamole à la Junico

Wie viel Guacamole ihr macht hängt natürlich nicht nur davon ab, wie viele Gäste ihr habt sondern auch, was ihr damit anfangen wollt. Wenn ihr den Avocado Dip für Tortilla Chips braucht nehmt am besten zwei kleine oder eine mittelgroße Frucht.

Soll der Dip eine Hauptrolle in eurem veganen Menü spielen (z.B. Backkartoffeln mit Guacamole) sollten es schon zwei mittelgroße Avocados sein. Für Aufstrich würde ich im Zweifel immer weniger nehmen, weil sich die fertige Masse höchstens einen Tag im Kühlschrank hält.

Zutaten für die Guacamole

  • 2 mittelgroße sehr reife Avocados der Sorte Hass
  • 1 mittelgroße Zitrone
  • 1 Fleischtomate oder eine Handvoll Cherrytomaten
  • 1/4 Zwiebel
  • Salz
  • Chilisauce oder Tabasco

Zubereitung des Dips

veganes-essenBevor ihr auch nur einen Handschlag macht, schaut euch die Avocados genau an: Sind sie wirklich reif? Nichts schmeckt unbefriedigender als eine Guacamole aus unreifen Avocados. Auch darum mag ich die Sorte Hass, denn sie verrät ihren Reifegrad auf den ersten Blick.

Als einzige der Avocadosorten wechselt sie mit zunehmender Reife die Farbe von Grün über dunkelbraun nach fast schwarz, so dass man sie für individuelle Rezepte – für Sushi braucht man sie zum Beispiel ein bisschen fester, sprich grüner – genau einschätzen kann.

Der Drucktest bringt ebenfalls Gewissheit, allerdings sollte man bei der Hass ruhig etwas fester drücken, denn sie hat auch mit Abstand die dickste Schale. Sind eure Avocados schön weich und dunkelbraun? Perfekt! Dann rollte die Zitrone auf einem Brett solange mit etwas Druck hin und her, bis sie ebenfalls etwas weich ist. Sie wird ihren Saft später deutlich leichter freigeben.

Als nächstes schneidet ihr die Avocados längs auf und löst den Kern heraus. Wer mag kann daraus eine eigene Pflanze ziehen. Eine Anleitung gibt es zum Beispiel auf dieser Seite. Wer nicht mag, schlägt einfach das Messer in den Kern und entfernt ihn so wie ein Profi.

Dann wird das bestenfalls superweiche Fruchtfleisch mit einem Teelöffel aus der Schale gekratzt und landet zusammen mit dem Zitronensaft und etwas Salz in der Schüssel. Wer seine Avocados vorher gut hat reifen lassen, muss die Zutaten nun einfach nur noch ein wenig mit einer Gabel nachbearbeiten.

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Dann werden Zwiebeln und Tomaten in feine Würfel geschnitten, die Tabasco- oder Chilisauce (ich benutzte immer zwei Tropfen der 100% Pain-Sauce aus den Staaten) hinzugegeben und das ganze kann im Kühlschrank kurz durchziehen, bis die restlichen Teile des Menüs fertig sind. Bei mir gab’s zum Dip gekochten Maiskolben und einen Rucolasalat mit Zitronen-Birnen-Quitten-Dressing.

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5 Kommentare

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  1. Ich habe vor kurzem meine Liebe zu mexikanischem Essen erkannt und mache zurzeit hauptsächlich mexikanische Gerichte. Quesadillas mit Guacamole schmecken mir am besten.

  2. Pingback: Avocado - Wie isst man diese Frucht? Oder ist es ein Gemüse?

  3. Wechseln nicht alle Avocados die Farbe und den Weichegrad, wenn sie reifer werden?

  4. Nein, die Farbe wechseln nur die Hass-Avocados.

  5. Pingback: WandelBar Geburtstagsfeier | Erlangen im Wandel

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