Über mich

Nochmal schön, dass Du da bist. :) Ich bin Nicole, Mitte 30, lebe seit 3 Jahren bei Berlin, bin aber im Herzen zur Hälfte immer noch „Berlinerin“. Hier schreibe ich über meine Leidenschaft – die vegane Küche – und seit einigen Jahren auch über das Gärtnern in der Stadt und DIY-Projekte.

Mit dem Bloggen angefangen habe ich 2010. Ich war ein Jahr zuvor von heute auf morgen Veganerin geworden und das war ein großer Schritt für mich. Vorher war ich nämlich alles andere als vegan: Mein Opa war Fleischermeister und ich bin mit viel Fleisch aufgewachsen. Glücklicherweise auch mit viel frischem Gemüse: Wir hatten einen riesigen Garten in dem alle helfen mussten, was uns Kindern natürlich immer besonders auf die Nerven gegangen ist. Das in der Mitte bin ich mit vier Jahren: Keinen Bock auf Garten. ;)

Heute weiß ich das erst richtig zu schätzen: Wir waren als Kinder immer draußen an der frischen Luft und ich habe schon früh gelernt, wo mein Essen herkommt und wie viel Arbeit und Herzblut in selbstgeernteten Gemüse drinsteckt (und wie guuuuuuuut das schmeckt!!).

Nicole Just auf dem Acker ©Ann-Christin Bassin_15

Warum eine Metzgersenkelin plötzlich vegan wird

Zurück zur „Nicole in der Version 2009“ aka „die fleischfressende Pflanze“. Auch wenn ich damals natürlich wusste, wo Fleisch so grundsätzlich herkommt und wie es „hergestellt“ wird – allein das hat noch nicht zum vegan werden gereicht. Meine Verdrängungsmechanismen haben ganz gut funktioniert und ich habe es immer wieder geschafft mir einzureden, dass das mit der Massentierhaltung schon alles nicht so „schlimm“ sein wird. Schließlich haben wir hohe Kontrollstandards in Deutschland.

biogemüse aus meinem garten

Und wenn im Fernsehen mal eine Reportage über Haltungsbedingungen lief, hab ich einfach ganz schnell weitergeschaltet. Trotzdem habe ich mich dem Thema irgendwann geöffnet. Aus den USA schwappte damals gerade die erste vegane Welle zu uns nach Deutschland, plötzlich gab es Bücher zum Thema, die mit großem Medienecho in Deutschland veröffentlicht wurden.

Und ich habe das alles registriert, beim Einkaufen doch öfter mal darüber nachgedacht, wo das Fleisch aus dem Supermarkt jetzt eigentlich wirklich herkommt und dann auch noch zeitgleich eine „echte Veganerin“ kennengelernt. Das klingt aus heutiger Sicht bestimmt total lächerlich, aber für mich war das ein Ereignis! 😂 Dass es auch hierzulande Menschen gibt, die das mit der veganen Ernährung „durchziehen“, hat mir imponiert.

Mangosmoothie Bowl

Nun saß ich da mit den Eindrücken aus den Medien und der neuen Bekanntschaft und habe einfach mal ganz ernsthaft angefangen zu recherchieren.

Ist das wirklich alles so schlimm? Was bringt es, wenn ICH als einzelner Mensch auf tierische Produkte verzichte. Gefunden habe ich damals als erstes viele Undercover-Aufnahmen aus der Intensivtierhaltung, aber auch Videos, die Bauern ganz bewusst ins Netz gestellt hatten, um ihre Haltung zu zeigen. Im Sinne von „Schaut mal, wie modern das alles ist bei uns!“. Ich fand selbst diese Videos schrecklich. Zumal die Haltung der Tiere, bzw. die ethische Seite an sich, beim Veganismus nur ein Aspekt unter vielen ist.

Es gibt unzählige Argumente für einen veganen Lifestyle, ob es nun gesundheitliche sind oder auch die Tatsache, dass eine saisonale, vollwertige vegane Ernährung deutlich nachhaltiger ist. Und ganz nebenbei schmeckt es auch noch richtig gut, wie ich kurz darauf herausgefunden habe…

Denn beim Thema „vegan kochen“ wurde es erst so richtig spannend: Damals gab es schon sehr hochwertige amerikanische zum Thema vegan und ganz schnell wurde aus der Frage „Was kann ich dann noch essen?“ ein „Wann soll ich DAS alles essen?!“. Ich war angefixt und wollte das auch alles ausprobieren!

Hab ich natürlich auch und ein Jahr später standen schon so viele Rezepte in meinem Notizbuch, dass ich beschlossen habe, sie im Netz zu teilen. So ist diese Seite entstanden.

Heute bin ich Food-Autorin mit Leib und Seele und kann anderen Menschen zeigen, wie lecker veganes Essen ist! Für mich ist das der schönste Job der Welt. 😁

Dabei bin ich in den letzten Jahren schon viel herumgekommen und habe die vegane Ernährung oft ins TV gebracht. Weil meine Bücher in mehrere Sprachen übersetzt wurden, konnte ich sogar schon live im polnischen Frühstücksfernsehen vegan kochen. Das war wirklich ein Erlebnis, sehr spannend!

nicole beim kochen

Außerdem gebe ich Kochkurse, koche auch im deutschen Fernsehen, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet bzw. man mich vor die Linse lässt. 😜😁

Für Unternehmen (z.B. WMF) und Foodmagazine (z.B. Slowly Veggie) entwickle ich Rezepte. In jeder Ausgabe der Slowly Veggie findest Du derzeit Rezepte von mir. Schau mal rein, die Zeitung gibt es im Supermarkt an der Kasse oder direkt in der Gemüseabteilung.

slowly_veggie_auberginensalat_Fotograf: Miha Lorencak

Was erwartet Dich hier?

Hier im Blog versorge ich Dich mit veganen Rezepte und schreibe über meine Erlebnisse jenseits der Küche, zum Beispiel über meine bio-veganen Garten-Experimente oder nachhaltige Do-It-Yourself-Ideen.

Meine Spezialität ist die pragmatische, gesunde und abwechslungsreiche Pflanzenküche mit möglichst regionalen und saisonalen Zutaten. Am liebsten mag ich Rezepte die einfach sind, ohne dabei langweilig zu sein bzw. zu schmecken. Alltagstauglichkeit steht bei mir im Fokus, selbst wenn es hier im Blog manchmal etwas verspielter wird, wie zum Beispiel mit der Gemüserosenquiche:

vegane quiche mit gemuese

Wie ich meine Rezepte schreibe und worauf ich achte

Ich achte bei der Rezeptentwicklung darauf, dass ich möglichst Zutaten verwende, die Du einfach im Supermarkt findest. Vorzugsweise verwende ich Dinge, die Du sowieso schon zu Hause hast. Du musst also nicht erst einen Einkaufsmarathon hinter Dich bringen und in die hinterletzten Reformhaus-Regale kriechen, sondernkannst  teilweise direkt loslegen mit dem Kochen und Backen. Zum Beispiel mit meinem Erdbeerkuchen mit veganem Tortenboden, der sich je nach Saison natürlich mit anderem Obst variieren lässt:

Oder probier doch mal mein Kokos-Vanille-Eis aus nur 5 Zutaten:

Herzhaft gibt es hier natürlich auch, zum Beispiel meine Lieblingsquiche mit Zucchini und roten Zwiebeln:

Meine Kochbücher

Wenn Du gerade erst mit der veganen Küche beginnst und Dir vor allem die gewohnten Gerichte fehlen, empfehle ich Dir mein erstes Buch „La Veganista“ (braunes Cover). Darin habe ich meine Rezepte aus meiner veganen „Anfangszeit“ versammelt, in der ich viele Lieblingsgerichte wie Gulasch, Königsberger Klopse oder Soljanka „veganisiert“ habe. Mir hat es sehr geholfen zu wissen, dass ich immer die Möglichkeit, herzhafte Gerichte zu essen die mich geschmacklich an Fleisch erinnern, ohne aus Fleisch zu sein.

Meine anderen Bücher beschäftigen sich mit heimischen Superfoods (grünes Cover), mit dem veganen Backen (violettes Cover) und mit einer meiner Lieblingsbeschäftigungen: Vorräte selbst herstellen (oranges Cover).

Veggie FAQ – Stell mir Deine Frage!

Übrigens: In der Kategorie „Veggie FAQ“ veröffentliche ich Fragen, die mir per Mail zur pflanzlichen Küche gestellt werden. Ich muss selbst oft erst einmal recherchieren und lerne so immer wieder Neues dazu.

Wenn Du auch eine Frage zur veganen Küche hast, Dir ein Rezept hier auf der Seite fehlt oder ich Dir irgendwie anders weiterhelfen kann, schreib mir gern eine Mail an kontakt@nicole-just.de. Ich freu mich von Dir zu hören!

Veganista Newsletter

Und falls Du öfter von mir hören möchtest: Einmal im Monat schicke ich meinen „Veganista Newsletter“ an meine AbonnentInnen. Mit den neusten Rezepten hier vom Blog und hin und wieder auch Mitmachaktionen, Challenges und und und…

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Telefon: 030- 239 288 28
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 Fotos auf dieser Seite: (C) René Riis, Ann-Christin Baßin, Nicole Just

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