Vietnamesische Sommerrollen mit Limetten-Dressing

Sommerrollen habe ich schon geliebt, als ich noch kein Veganer war. Sie sind leicht, abwechslungsreich und sowohl als Vor-, als auch als Hauptgericht klasse!

Und wisst ihr, was das beste ist?! Die Dinger sind eigentlich schon fast vegan. Einzig das Dressing musste ich veganisieren, denn in der original vietnamesischen Variante findet man reichlich Fischsauce. Diese wird in der asiatischen Küche gern genutzt, um damit zu salzen. Der Fischgeschmack war für mich schon immer Nebensache, wer den aber gar nicht entbehren kann, sollte einfach ein paar Algen (z.B. Wakame) hinzugeben oder aber vegane Fischsauce verwenden. Ich selbst habe die allerdings noch nirgends gefunden, wenn ihr Quellen habt, immer her damit!

Im Restaurant bekommt man die Rollen außerdem auch oft mit Erdnuss-, Chili- oder Süß-Sauer-Sauce, die ich persönlich aber nicht so lecker finde. Umso leckerer ist jedoch eine Variante für die Füllung, die ich bei meinem Lieblingsvietnamesen immer esse: Sommerrollen mit frittiertem Tofu (Tofu Puffs). Wie man den Tofu macht, erfahrt ihr drüben im Bento-Blog. Alternativ dazu kann man auch Räuchertofu benutzen. Die meisten der Zutaten bekommt ihr im Asia-Supermarkt für wenig Geld.

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Zutaten für die Sommerrollen (für 4-6 Personen)

  • eine Packung runde Reispapierblätter (groß)
  • 1 Bund Pfefferminze
  • 1 Bund Koriander
  • ein Salatherz
  • 100 g gegarte Reisnudeln
  • ein Block Räuchertofu oder frittierter Tofu
  • 100 g Mungobohnen-Sprossen
  • 1 Möhre geraspelt

Für das Dressing

  • 1 Bio-Limette (Saft und Abrieb)
  • 5 EL Reisessig
  • 2-3 EL Agavensirup
  • 1 Chilischote (entkernt)
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • etwas Weißkohl in feine Streifen geschnitten (optional)
  • etwas Möhre (geraspelt, ebenfalls optional)
  • Salz
  • 100 ml warmes Wasser

Zubereitung

1. Als erstes sollte das Dressing vorbereitet werden, damit es im Kühlschrank noch durchziehen kann. Dafür einfach den Limettensaft samt Abrieb und alle weiteren flüssigen Zutaten vermischen, Chili entkernen und hacken und zusammen mit der geraspelten Möhre, dem Weißkohl und dem fein gehackten Ingwer zu der Flüssigkeit geben. Dann abschmecken und wenn nötig noch verdünnen bzw. nachsalzen. Das Ergebnis sollte süß-sauer-würzig schmecken und wenn das der Fall ist, ab damit in den Kühlschrank.

2. Nun alle Zutaten für die Sommerrollen vorbereiten: Den Salat in feine Streifen schneiden, die Nudeln in etwas Salzwasser garen, die Kräuter grob hacken, den Tofu in Scheiben schneiden und die Möhre raspeln. Außerdem schon einmal ein flaches Gefäß mit etwas Wasser bereitstellen, in dem die Reispapierblätter eingeweicht werden können.

3. Nun heißt es tapfer und fleißig sein und natürlich rollen bis der Arzt kommt. Wer faul ist stellt alle vorbereiteten Zutaten auf den Tisch und lässt die Gäste selbst rollen, das ist gesellig und macht auch noch Spaß. Ihr könnt die Rollen aber natürlich auch vorbereiten und ein paar Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Nur nicht aufeinander legen, dabei kleben sie nämlich zusammen.

4. Die perfekte Rolltechnik: Das eingeweichte Reispapierblatt legt ihr vor euch auf ein Brett, dann kommen mittig, aber etwas unter der Hälfte, ein Streifen Tofu, danach die Kräuter, dann der Salat, die Möhre, die Sprossen und dann die Glasnudeln drauf. Nun unten ein wenig einrollen und das Reispapier an beiden Seiten zusammenklappen. Weiterrollen und vor euch sollte, wenn ihr nicht zu viele oder zu wenige Zutaten benutzt habt, eine wunderschöne Rolle liegen. Wie viel genau man von jeder Zutat nehmen muss, damit die Rollen perfekt werden, müsst ihr selbst herausfinden. Ein bisschen Abenteuer muss ich euch beim Kochen auch lassen! ;)

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5 Kommentare

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  1. Hallo :), hab´ gerade gesehen, dass ihr noch für Bezugsquellen für Algen aufgeschlossen seid.
    Diese gibt es bei PureRaw unter: http://www.pureraw.de/epages/es10476531.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/es10476531_PureRaw/Categories/Algen_Meeresgemuese
    Auswahl habt ihr dort auch. Liebe Grüße, Kirstin

  2. Juhuuuu, meine heiß geliebten sommerrollen :))))), die kann ich essen bis der arzt kommt. ich mache immer noch gehackte nüsse (erdnüsse, cashewkerne) mit rein, leeeecker ;).
    ich nehmen immer soyasauce als dressing, passt für meinen geschmack auch gut

  3. Pingback: von schwesterlein an lesterschwein

  4. hier gibt’s ein rezept für vegane „fisch“sauce!
    probiert habe ich es selbst aber noch nicht und dein dressing klingt auch ganz fantastisch.

  5. Unfassbar lecker! Das Limetten-Dressing ist der Knaller!