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Rezept für veganes Zwiebel-Mett

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Schon erstaunlich, mit welch einfachen Mittel man tierische Produkte veganisieren kann! Veganes Mett gehört in jedem Fall in die Kategorie „Einfach & Erstaunlich“. Hier ist mein Rezept für einen ganz besonderen Brotbelag.

Zutaten für eine große Portion Zwiebelmett

  • 1 Packung Reiswaffeln (100 g)
  • 1 große Zwiebel, feine Würfeln
  • 4 leicht geh. EL Tomatenmark
  • 300 ml Wasser
  • 5 EL Gewürzgurkensud
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Reiswaffeln mit den Händen zerbröseln und mit den Zwiebelwürfeln, dem Wasser, dem Gurkenwasser und dem Tomatenmark vermengen. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ggf. noch etwas Wasser hinzugeben, falls die Masse zu trocken ist und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Ziehzeit ist das eigentliche Geheimnis dieses Rezeptes. Direkt nach der Zubereitung schmeckt das „Zwiebel-Mett ohne Mett“ nämlich höchstens nach Tomatenmark und den Gewürzen. Eine Nacht im Kühlschrank vollbringt dann aber wirklich geschmackliche Wunder. Der Aufstrich hält sich einige Tage im Kühlschrank.

 

 

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24 Gedanken zu „Rezept für veganes Zwiebel-Mett“

  1. Das Rezept durchstreift momentan alle veganen Blogs (natürlich unterschiedlich interpretiert) und ich denke, ich werde es mal ausprobieren (da ich als echter Tomatenjunkie Tomatenmark sogar pur esse, ist es ausgeschlossen, dass es mir nicht schmeckt *g*) – die Idee mit dem Gurkenwasser gefällt mir! Ich wüsste gerne, wer die Grundidee mit den Reiswaffeln hatte ..

  2. ich hätte auch nicht gedacht, dass das was schmackhaftes wird. aber es schmeckt total lecker und ich werde es auch mal die allesesser probieren lassen. da bin ich gespannt, ob die das dann überhaupt merken… :D

  3. Mit Begeisterung habe ich heute das mett gemacht! Super lecker, wird’s jetzt öfters geben. Vielen dank!

  4. Ist suuuper-lecker. Vielleicht noch als Tipp:
    Etwas Knoblauchpulver (so 1-2 TL) gibt noch eine leckere Würze.
    Es darf natürlich auch frischer Knoblauch sein, aber mit dem Pulver „riechts“ nicht so^^
    Habe auch schon mehrere Fleischesser damit überlisten können.
    Und danke für den tollen Blog !!

  5. böser fleischesser

    ich bestreite nicht, dass es lecker ist, ich behaupte aber auch ohne zu wissen, dass es ohne fleisch ist, eben diesen fakt sofort zu bemerken.

  6. Pingback: Aus der Talsohle | Writresscorner Blog

  7. Hallo Nicole,
    bevor ich mich experimentell an Deinem Rezept versuche, könntest Du mir vielleicht verraten, wieviel Gramm Deine Packung Reiswaffeln denn hat… Danke Dir…

  8. Hallo Nicole
    Bin über dein Buch zum veganen Essen gekommen, im Moment noch Teilzeit, aber doch ca. 80% – dieses Rezept ist absolut genial. Ich konnte es nicht glauben, als ich es las und erst recht nicht, als ich die erste Gabel voll probierte. Ich habe es auch noch ein wenig „optimiert“ und zwar mit Rauchsalz statt normalem Salz.

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  10. Kann man das „Mett“ auch wie normales Mett weiter in Topf und Pfanne verwenden? Oder ist es eher für den frischen, ungegarten Verzehr gedacht?
    Vielleicht hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht?

  11. Hi Anja,
    das geht leider nicht. Es würde „schmelzen“. Wenn du eine Hackfleischalternative möchtest, kannst du Tofu zerbröseln und scharf anbraten. Dann mit etwas Sojasauce ablöschen und dann ganz nach Bedarf weiterverwenden, zum Beispiel in einer Bolognese etc.

  12. Liebe Nicole,
    Das Rezept mache ich so gerne :) Ich habe es gestern Abend wieder vorbereitet für ein leckeres Vesper heute. Du bist auch so ein Gurkenwasserfreund wie ich, das finde ich toll! :)

    Liebe Grüße

  13. Hallo :)
    ich habe eine Frage bzgl. des Gurkenwassers.. sind das normale gurkenscheiben, die man in wasser eingelegt hat oder das wasser von den gewürzgurken aus dem glas? :D
    Lg

  14. Hallo Nicole :)
    Das Rezept ist super lecker. Habe allerdings eine Frage: bei uns riecht und schmeckt das schon noch ein wenig nach Reiswaffel. Hast du vielleicht einen Tipp, wie wir den Geschmack wegbekommen können?

  15. Hi Alexandra, auf jeden Fall mindestens über Nacht durchziehen lassen. Das ist wirklich wirklich, weil sich vorher die Aromen gar nicht verbinden :)

  16. Ich mache den Brotaufstrich auch immer wieder mal. Allerdings lasse ich die klein geschnittene Zwiebel mit wenig Kokosöl in der Pfanne etwas anrösten, schmeckt etwas herzhafter und man hat keinen Zwiebelgeschmack nach dem Essen im Mund. :-) und hält gut im Kühlschrank.

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