Rezept für thailändischen Papayasalat (Som Tam Thai / Papaya Pok Pok)

Rezept für thailändischen Papayasalat (Som Tam Thai / Papaya Pok Pok)

Salate sind ja eigentlich nicht so spannend, aber ich finde das trifft auf Som Tam Thai, den thailändischen Papayasalat überhaupt nicht zu.

Ich liebe die asiatische Küche und ganz besonders die Kombination aus bitter, süß, sauer und scharf in vielen Salaten. Auch der Papayasalat bietet das, nur sind die unreifen Papayas in Deutschland ziemlich schlecht zu bekommen. Bei meinem letzten Besuch im Lieblings-Asia-Läden hatte ich Glück und bekam neben der Papaya auch noch ein Rezept von der netten Angestellten dort. Manchmal läuft’s einfach gut ;). Ihr braucht zum Nachmachen unbedingt eine Reibe mit feinem Stiftaufsatz und optional noch einen Mörser. Der sorgt übrigens mit seinem „Betriebsgeräusch“ beim Zerstoßen der Zutaten dafür, dass das Rezept in Thailand unter dem Namen „Papaya Pok Pok“ bekannt ist.

Zutaten für Papayasalat

  • 1 unreife Papaya
  • 1 Stück Ingwer (ca. 3 cm)
  • 1/2 getrocknete Chili
  • 2 Limetten (Abrieb und Saft)
  • 6 EL Agavensirup
  • 1 TL Salz
  • 3 TL Erdnüsse ohne Schale (optional)

Zubereitung

1. Die Papaya halbieren und die Kerne mit einem Löffel auskratzen. Dann in feine Stifte reiben, das Salz hinzugeben und mit der Hand etwas einkneten. Kurz ziehen lassen.

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2. Die Chili entkernen und hacken, den Ingwer fein reiben und zusammen mit einem Esslöffel Papaya sowie dem Abrieb und Saft der Limetten in einen Mörser geben und zu einem relativ homogenen Dressing verarbeiten. Alternativ einfach alle Zutaten verrühren und eine Stunde ziehen lassen, das Zerreiben im Mörser beschleunigt das ziehen beträchtlich und das Dressing kann gleich verarbeitet werden.

3. Dressing und Papayastifte treffen sich in einer Schüssel, der Agavensirup kommt noch dazu und alles zieht am besten nochmal eine Stunde (besser über Nacht) durch.

4. Wer mag dekoriert noch mit Erdnüssen. Dazu die Nüsse kurz rösten und dann hacken.

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3 Kommentare

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  1. Das sieht sehr lecker aus, das muss ich mal nachbauen! Aber warum muss die Papaya unreif sein? Wegen dem raspeln? Schmeckt die dann überhaupt schon?

    Ich wollte gerade eine Avocado und eine Banane kaufen, da war es umgekehrt :-) Es gab nur knüppelharte, grüne und unreife Früchte. So ist das manchmal.

  2. Richtig, die reife Papaya schmeckt ja eher süßlich und lässt sich nicht raspeln. Die grüne Papaya hingegen schmeckt eher etwas bitter und wird wie Gemüse verarbeitet. Es handelt sich aber tatsächlich um die selbe Frucht, das mag man bei den geschmacklichen Welten die dazwischen liegen gar nicht denken. :)

  3. Sorry, aber das ist kein echter Som Tam Salad. Ich hätte mir gewünscht, du verwendest ein Original Thai rezept oder veränderst den Namen.
    Zu homeveganer: na klar muss die Papaya unreif sein ,damit man überhaupt diesen pikanten scharfen Salat bereiten kann. Sie schmeckt dann keineswegs nach süßer Frucht, sondern eher wie eine pikante Frucht.
    In den Salat kommen noch im Original, Cocktail Tomaten sowie Schlangenbohnen. Dazu Knoblauch und frische Chilis usw.