Räuchertofu Rezept für den Ofen: Gebackener Räuchertofu mit mediterranen Kräutern

Räuchertofu Rezept für den Ofen: Gebackener Räuchertofu mit mediterranen Kräutern

Mein Räuchertofu Rezept für den Backofen ist tatsächlich eines meiner Lieblingsrezepte, weil es schnell geht und der Effekt wirklich extrem lecker ist! Wir spicken den Räuchertofu mit jeder Menge mediterraner Kräuter und sorgen dafür, dass Tofu zu einem echten kulinarischen Highlight wird. Ich zeige dir, wie es geht! :)

Räuchertofu für sich genommen ist sehr vielseitig einsetzbar und überzeugt selbst Fleischesser. Es gibt zwischen den verschiedenen Sorten extrem große geschmackliche Unterschiede, vor allem was das Raucharoma angeht.

Den richtigen Räuchertofu für dieses Rezept finden

Für dieses Rezept empfehle ich einen milden Räuchertofu zu verwenden. Einige Sorten sind extrem stark geräuchert bzw. mit Flüssigrauch veredelt, andere schmecken ganz mild. Die milden Sorten eignen sich für den Räuchertofu aus dem Backofen besonders gut.

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Auch die Form des Tofus kann den Geschmack bei diesem Gericht beeinflussen, mindestens aber die Garzeit. Denn es gibt natürlich auch beim Tofu viele Formen: eher flache Tofustücke, dann Räuchertofu der eher an einen Würfel erinnert. Letzterer – Du siehst die Form ja auch auf dem Bild – ist besser zum Backen geeignet und ich würde für dieses Rezept immer eine solche „Würfelform“ bevorzugen. Es funktioniert auch mit flachen Tofustücken, dann aber langsam an die Backzeit herantasten und immer mal wieder schauen, ob der Tofu schon fertig ist.

Woran erkenne ich „milden Räuchertofu“?

Wenn man den Tofu durch die Verpackung sehen kann, ist die Farbe ein guter Indikator. Je dunkler der Tofu, desto herzhafter schmeckt er. Oft sind die Tofu-Eigenmarken der unterschiedlichen Handelsketten (z.B. Kaufland) sehr gut geeignet. Der Tofu ist in der Regel nur mild geräuchert und hat die würfelige Form, mit der die Zubereitung am besten funktioniert.

5 von 1 Bewertung
gebackener tofu
Gebackener Räuchertofu mit Kräutern
Vorbereitung
5 Min.
Zubereitung
10 Min.
Backzeit
25 Min.
Arbeitszeit
15 Min.
 

Was man mit Räuchertofu so alles anfangen kann? Versuch ihn doch mal aus dem Ofen! Lecler gespickt mit Zitrone, Kräutern und Chili ist Tofu ein Genuss!

Portionen: 4 Portionen
Autor: Nicole
Zutaten
  • 4 Stück Räuchertofu (à 175 -200 g)
  • 8 Zweige Rosmarin Zitronenthymian, Salbei, Strauchbasilikum,
  • 6 Zweige Oregano
  • 8 Zweige Zitronenthymian
  • 3 Zweige Salbei
  • 1/2 Zitrone
  • 1 EL Pflanzenöl
Zubereitungsschritte
  1. Den Backofen auf 200°C Ober-und Unterhitze vorheizen. (Umluft 180°C ohne Vorheizen) Den Tofu aus der Verpackung nehmen und mit Küchenkrepp oder einem sauberen Küchentuch trockentupfen. Die Tofustücke gitterförmig bis zur Hälfte aufschneiden, also nicht ganz durchschneiden.

  2. Die Kräuter waschen, trockenschütteln und holzige Stiele entfernen. Den Tofu nun vorsichtig mit den Kräutern spicken. Dafür die gitterförmigen Schnittstellen leicht aufbiegen und die Kräuter hinein klemmen.

  3. Die Chilischote in dünne Ringe schneiden oder grob hacken und zu den Kräutern in die Schnittstellen geben.

  4. Die Tofustücke auf ein Backblech geben, mit etwas Zitronensaft und Pflanzenöl beträufeln und den Tofu in den Backofen geben.

  5. Im Backofen (Mitte) 20-25 Min. backen, bis der Tofu sich leicht nach Außen aufbiegt und an der Oberfläche knusprig aussieht.

Und was macht man sonst so mit Räuchertofu?

Wenn es mal schnell gehen muss eignet sich der geräucherte Tofu wunderbar als Brotbelag oder Suppeneinlage (z.B. in einer schnellen Süßkartoffelsuppe). Dazu einfach in dünne Scheiben (Brotbelag) oder Würfel (Suppen, Salate etc.) schneiden und genießen. Für diese Gelegenheiten bevorzuge ich allerdings einen Tofu mit stärkerem Raucharoma.

Die Faustformel ist: Je mehr Hitze der Tofu bei der Zubereitung abbekommt (z.B. beim Braten, Backen), desto milder darf er sein, da auch die Röstaromen noch viel Aroma liefern. Sobald man den Räuchertofu roh oder gekocht (z.B. in Eintöpfen als „Speckalternative“) verwendet, darf er vorzugsweise viel Eigenaroma mitbringen.

Und dann zählt natürlich noch Dein persönlicher Geschmack und das bedeutet: Probier‘ Dich am besten immer mal wieder durch neue Tofusorten und finde den Räuchertofu, der Dir am besten schmeckt. :)

Tofu-Tutorial

Ein ganzes Tofu-Tutorial habe ich in meinen Veggie FAQ zusammengestellt. Erfahre im Beitrag, wie Du auch Naturtofu so richtig viel Aroma verleihen kannst und welchen Trick es gibt, um Tofu zu marinieren. Hier entlang bitte zum Tofu-Tutorial…

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11 Kommentare

Kommentare anzeigen
  1. Ich hab dein Rezept verlinkt :)
    Tausend Dank dafür!

  2. Hi Tisi, vielen Dank, auch für das Lob auf deiner Seite :)

  3. Sehr leckeres Rezept, endlich mal eine vernünftige Verwendung für Räuchertofu. ;)
    Danke dafür.

  4. Danke für die Blumen :)

  5. Hallo Junico,
    erst mal danke für das tolle Rezept. Ich werde es heute gleich ausprobieren. Ich hätte aber auch noch eine frage wegen Tofu und vor allem Räufertofu.
    Ich habe nun schon öfter gelesen, dass man bei dem Verzehr von Tofu Maß halten sollte, da er in größeren Mengen gesundheitliche Schäden verursachen kann. Ein Japaner der sich makrobiotisch Ernährt hat sogar einmal gesagt, dass er Räuchertofu niemals anrühren würde.
    Hast du diesbezüglich schon ähnliche Erfahrungen gemacht und wie viel Tofu konsumierst du denn so im Durchschnitt?

  6. Liebe Theresa,

    ich habe mit tofu noch keine negativen Erfahrungen gemacht. Jedoch würde ich ihn auch nicht unbedingt jeden Tag essen. Bei mir stehen frisches Obst und Gemüse im Vordergrund, Sojaprodukte und andere bereits stark verarbeitete Produkte sollte man ja sowieso nicht allzu oft konsumieren. Ich habe noch nie mitgezählt, aber ich denke ich esse ca. 2 Mal die Woche Tofu oder andere Sojaprodukte. Sojamilch trinke ich auch nicht jeden Tag. Meistens nehme ich Mandel- oder Hafermilch. Letztere flockt auch nicht so leicht im Kaffee ;)

  7. Hallo Junico,
    vielen Dank für die rasche Antwort. Ich denke auch dass man die meisten Sojaprodukten durch die starke Verarbeitung in Maßen genießen sollte. Je natürlicher und je weniger verarbeitet, desto besser :-)
    Bereitest du deine Mandel- bzw. Getreidemilch eigentlich selbst zu?

  8. Mandelmilch, Cashewmilch und Hanfmilch mache ich selbst. Wie ich Mandelmilch mache habe ich im Beitrag zum Chiapudding schon beschrieben. Hanfmilch funktioniert ähnlich, außer dass ich die Hanfsamen vorher nicht einweiche. Cashewmilch kann man auch mal auf die Schnelle machen. einfach Cashews mit etwas Wasser in den Mixer und dann ohne zu filtern direkt verwenden.
    LG

  9. Pingback: Umstieg leicht gemacht_Fleisch « Auf dem Dao-Weg

  10. Wow, Cashewmilch klingt ja lecker. Habe meine Getreiden/Nussmilch bisher immer gekauft, weil ich mir die Herstellung als sehr aufwendig vorgestellt habe.
    Ich habe das Rezept am WE nachgebacken habe Basilikum und statt einer Chilli ein wenig Sambal Oelek verwendet. War sehr lecker, danke fürs Rezept :-)

  11. Ich habe heute den gebackenen Räuchertofu aus dem Buch „La Veganista“ nachgekocht und bin sehr, sehr begeistert! Beim Essen habe ich festgestellt, dass ich erst jetzt, mit fast 60Jahren und seit 6 Monaten vegan lebend, angefangen habe, „richtig“ zu kochen. Mit Kräutern und überhaupt überwiegend frischen Zutaten. An dieser Stelle möchte ich Danke sagen, denn der Artikel über das Kochbuch in der Berliner Zeitung war das i-Tüpfelchen, das zu meiner Entscheidung noch fehlte. Ich habe mich schon lange nicht mehr so wohlgefühlt wie jetzt.
    Liebe Grüße von Elvira