Grünkohl-Bolognese mit Steinchampignons und Pasta

Da kam mit unserer letzten Märkischen Kiste eine riesige Tüte Grünkohl an und ich musste mir überlegen, was man damit alles anstellen kann. 

Neue Rezepte funktionieren bei mir immer so: Ich schaue, was ich im Kühlschrank finde. Bis hierhin sehr unspektakulär. Dann denke ich darüber nach, was man daraus machen könnte, wenn man wenig Zeit hat und denke dann noch einmal darüber nach, ob man das „Wenig-Zeit-Gericht“ auch irgendwie raffinierter kochen könnte als einfach nur mittels „Alle Zutaten in eine Pfanne schmeißen, Öl druff, braten, fertig“.

So in der Art ist auch die Grünkohl-Bolognese entstanden. Das Gericht könnt ihr teilweise vorbereiten, indem ihr den Grünkohl bereits einen Tag vorher blanchiert. Das ist vor allem deswegen so praktisch, weil man ihn danach auch einfrieren kann. Und so geht das:

Anzeige
veganer ernährungsplan

Grünkohl einfrieren

Den Grünkohl von den Stielen schneiden und einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Dann 2 gehäufte Teelöffel Salz hinzugeben und den Grünkohl 2 Minuten lang im sprudelnd kochenden Wasser belassen. Ein Sieb aufstellen, den Grünkohl aus dem Wasser holen und in das Sieb legen, kurz mit kaltem Wasser abbrausen und abtropfen lassen. Jetzt entweder weiterverarbeiten oder grob hacken und in eine Tupperbox geben und einfrieren.

Zutaten für die Grünkohl-Bolognese (für 4 Personen)

  • 2 Hände voll Grünkohl (roh)
  • 2 Stücke Naturtofu
  • 400 g Steinchampignons
  • 1 Zwiebel
  • 4 EL Sojasauce
  • 400 ml Sojasahne
  • 300 ml Sojamilch
  • 100 ml Orangensaft
  • 1 EL Mandelmus
  • 2 Msp. Cayenne
  • Muskat, Salz
  • Olivenöl
  • Pasta

Zubereitung

1. Einen großen Topf mit Wasser aufstellen und den Grünkohl wie oben besprochen kochen, abschrecken und zur Seite stellen. In dem Wasser die Pasta kochen.

2. Den Tofu kräftig zwischen den Händen ausdrücken und in einer Pfanne mit Öl so scharf anbraten, als wolltet ihr Tofu-Rührei machen. Wenn der Tofu richtig braun und knusprig ist, die Sojasauce hinzugeben und unter Rühren noch einmal kurz einbrennen lassen. Das nun entstandene „Fake-Hackfleisch“ zur Seite stellen und die Pfanne erneut auf den Herd stellen.

3. Nun noch einmal etwas Öl in die Pfanne geben, die Steinchampignons und die gehackte Zwiebel darin anbraten und nebenbei schon einmal den abgetropften Grünkohl hacken. Diesen nach ca. 5 Minuten hinzugeben und alles mit der Sojaasahne, der Sojamilch und dem O-Saft ablöschen. Das Mandelmus unterrühren. Mit Cayenne, Muskat und Salz abschmecken und noch einmal 5 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

4. Die Grünkohl-Bolognese auf der Pasta anrichten. Die Mengen reichen für 4 Personen ohne andere Gänge oder für 6 Personen mit Vor- und Nachspeise.

Teile diesen Beitrag

Anzeige


Hinweis zu Werbelinks: Die mit "*" gekennzeichneten Links auf dieser Seite sind Affiliatelinks. Das bedeutet, ich verdiene einen geringen prozentualen Betrag, wenn Du auf so einen Link klickst und anschließend etwas bestellst. Dadurch bezahlst Du nicht mehr. Den Erlös investiere ich direkt wieder in tolles Geschirr, gute Zutaten und Foto- bzw. Küchenequipment und daraus werden wiederum Rezepte, die ich hier veröffentliche. Es ist ein Kreislauf des guten Essens. :) Und: Ich empfehle nur Dinge weiter, die ich auch selbst verwende. Danke für Deinen Support und viel Spaß auf meinem Blog!

3 Kommentare

Kommentare anzeigen
  1. 6 Packungen Sojasahne? Das kann doch nur ein Tippfehler sein, oder? :o

  2. Danke für das Rezept :) ist super lecker, hab es nur ein wenig abgewandelt. Habe 1x Sojasahne genommen und 1x Hafersahne und nicht 6 ;D und TK-Grünkohl da es keinen frischen gab.

  3. Danke dir, ich glaube da habe ich mich damals vertippt ;) Hab das mal geändert.