Rezept und Video: Donauwellen-Cupcakes mit zweifarbigem Frosting

Rezept und Video: Donauwellen-Cupcakes mit zweifarbigem Frosting

Nur noch zweimal schlafen, dann liegt „La Veganista backt“ in den Buchhandlungen. Heute könnt ihr ein weiteres Rezept schon vor dem offiziellen Buchstart nachbacken: Donauwellen-Cupcakes.

Ich liebe Cupcakes, weil sie schnell zu machen und so variabel sind. Mit einem Rührteig und einem Muffinblech lassen sich so viele unterschiedliche Kreationen zaubern, dass garantiert für jeden am Kaffeetisch etwas dabei ist. Meine Donauwellen-Cupcakes orientieren sich an der klassischen Donauwelle und bestehen aus einem hellen und einem dunklen Teig. Traditionell gehören in eine Donauwelle Kirschen, für die Muffinböden habe ich jedoch Himbeeren gewählt. Die passen so schön zum Sommer und ich finde, jedes klassische Rezept kann ein paar Varianten vertragen. Probiert die Cupcakes doch auch mal mit anderen Beeren oder mit Kirschen aus.

Die Creme (gleichzeitig ein Grundrezept für vegane Buttercreme) könnt ihr natürlich auch abwandeln: Zum Beispiel mit frisch gemahlener Tonkabohne anstelle der Vanille oder im Winter mit Zimt. Und natürlich könnt ihr die Creme auch anders einfärben. Im Bioladen bzw. Internet gibt es ja inzwischen z.B. vegane Lebensmittelfarbe von Biovegan (diese hier*), die sehr natürlich mit Matcha, Rote Bete, Curcuma usw. färbt. Ausschließlich im Internet oder Fachhandel gibt es die Wilton-Pastenfarben*. Die sind ebenfalls vegan und sehr ergiebig! Wilton-Pastenfarben benutze ich auch in meiner pinken Stachelbeertorte.

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Im Video zeige ich euch, wie die Creme später in zwei Farben auf die Böden aufgespritzt werden kann. Ihr könnte die im Video gezeigte Methode nutzen, oder aber die unten im Rezept angegebene mit zwei Gefrierbeuteln. Ganz wie ihr mögt. Wenn ihr die Creme erst in zwei Gefrierbeutel und dann in den Spritzbeutel gebt, ist das einfacher. Die im Video gezeigte Methode ist die, die ich zu Hause anwende. Sie benötigt etwas Übung, kommt dafür aber ohne extra Plastikbeutelchen aus.

Probiert die Creme auch mal als Füllung für Torten! Im Buch werdet ihr außerdem ein Grundrezept für Ganache finden. Das ist eine Schokoladen-Sahne-Creme, mit der ihr Torten füllen und umhüllen könnt und die sich auch als Füllung für Cronuts oder als Basis eignet, um eine Torte später mit Fondant zu überziehen.

Hier das Video und darunter findet ihr das Rezept mit Mengenangaben.

Vegane Donauwellen-Cupcakes mit Himbeeren

Für die Böden

  • 150 g Himbeeren (TK oder frisch)
  • 300 g Weizen- oder Dinkelmehl (Type 405 oder 630)
  • 100 g Zucker
  • 2 TL Natron
  • ½ TL Bourbon-Vanillepulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Apfelessig (naturtrüb) oder Weißweinessig
  • 80 ml neutrales Pflanzenöl
  • 300 ml Sprudelwasser
  • 20 g Kakaopulver

Für die Creme

  • 180 g weiche, zimmerwarme Pflanzenmargarine (z.B. Sojola)
  • 210 g Puderzucker
  • 1 TL Bourbon-Vanillepulver
  • 60 g Stärke
  • 1,5 – 2 TL Pflanzenmilch
  • 1 geh. EL Kakaopulver

Außerdem

  • 12 Papiermuffinförmchen
  • 1 Muffinblech für 12 Muffins
  • 1 Spritzbeutel mit großer Sterntülle
  • 2 kleine Frischhaltebeutel (optional)

Für 12 Cupcakes

Und so geht's:

  1. Den Backofen auf 180° vorheizen. Für die Böden die trockenen Zutaten miteinander vermischen und die restlichen Zutaten bis auf die Himbeeren hinzufügen. Mit einem Rührlöffel oder Silikonspatel rühren, bis alle Zutaten kombiniert sind. Kleinere Klümpchen verschwinden beim Backen. Eine Hälfte des Teiges mit dem Kakaopulver verrühren.
  2. 1 Muffinblech mit 12 Papiermuffinförmchen auslegen. Den hellen Teig in die Mulden geben und mit dem dunklen Teig bedecken. In jede Mulde 3-4 Himbeeren setzen und leicht herunterdrücken. Die Böden im Backofen (unten) 26-28 Min. backen bis an einem hineingesteckten Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt. Danach abkühlen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Margarine in einer Schüssel mit den Quirlen des Handrührgerätes auf niedrigster Stufe glattrühren. Puderzucker, Vanille und Stärke miteinander vermischen und zur Margarine geben. Kurz verrühren bis sich Klümpchen bilden. Dann ½-1 TL Pflanzenmilch auf niedrigster Stufe unterrühren und zuletzt 30 Sek. auf höchster Stufe aufschlagen. Die Hälfte der Creme abnehmen und mit dem Kakaopulver und 1 weiteren TL Pflanzenmilch glattrühren.
  4. Methode im Video: Die dunkle und helle Creme nebeneinander in einen großen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen, den Spritzbeutel in ein Glas stellen und 1 Std. kühlen.
  5. Einfachere Methode: Die Cremes in zwei Gefrierbeutel füllen und unten jeweils eine Ecke abschneiden. Die Gefrierbeutel nebeneinander in einen Spritzbeutel geben und diesen in ein Glas stellen. 1 Std. kühlen.
  6. Die Creme nach Ende der Kühlzeit auf die Böden spritzen.
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18 Kommentare

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  1. Zu Madame Just:
    Wer bitte schön pflückt denn die Kakaobohnen für ihr Kakaopulver- jaaaa- die Sklavenkinder in der Elfenbeinküste!!
    Wenn konsequent, dann richtig und nicht so ein verlogener Mist!

  2. Oh ja, wenn schon vegan, dann muss es natürlich perfekt sein! Sonst kann man es ja gleich lassen und einfach so weitermachen wie vorher. Das ist mir zu einfach gedacht. Das Kakaopulver ist übrigens Fair Trade ;)

  3. Das Rezept ist super und ich werde es, obwohl ich nicht vegan lebe, probieren.
    Ich werde auch anderes ausprobieren und mich nicht an Kleinigkeiten auslassen denn
    es gibt schlimmeres.

  4. Sieht lecker aus, mal sehen ob ich das auch so hinbekomme :)

  5. Ich werde das Rezept ausprobieren, habe noch nie veganes Frosting zubereitet und bin ganz gespannt :) Danke für die tollen Rezepte und das teilen!

  6. Liebe Nicole,

    diese Cupcakes sind einfach wundervoll <3 Ich durfte sie mit dir zusammen in Hamburg beim Backkurs im Veganz machen und genießen :-) Das Topping schmeckt meiner Meinung nach wie die Füllung von Milkyway!! Sosoo gut! Vielen Dank für das Rezept! :)

  7. Huhu,
    das sieht klasse aus !
    Das Frosting ist richtig gut gelungen ( erinnert mich von der Farbe her etwas an das Softeis das es bei uns früher immer vor dem Einkaufsladen gab *g*).
    Ich denke ich muss mir unbedingt mal das Backbuch La Veganista backt zu legen :-)

    Grüße
    Eileen

  8. Hey, das Rezept klingt super, mein Sohn wollte auch schon am frühen Morgen Törtchen backen. Bis jetzt war ich immer sehr skeptisch bei den Ersatzrezepten und habe es deswegen nicht versucht solche Sachen Vegan zu Backen.
    Dafür Backe ich wahrscheinlich auch zu lange, sodass ich die Phase mit ausprobieren und ecperimentieren, schon vor einigen Jahren hinter mich gelassen habe. Zu der Zeit dann noch mit Tierischen Zutaten. Bin jetzt einfach zu „müde“ geworden um wieder von „vorne anzufangen“.
    Um so besser für mich, dass du noch die Leidenschaft dafür hast XD danke dafür!
    Habe den Teig fertig und er ist auch schon im Ofen, wie gesagt, mein erster Veganer Teig, jetzt ist er nur sehr kleberig und matschig, hoffe das soll so sein. Bin mega gespannt auf das Ergebnis.
    Ach ja für meinen Sohn hab ich seine gewünschten Törtchen wie in deinem Rezept in Muffinpapier gegeben und den rest habe ich in ein 16 oder 18 er Springform gegeben. Als kleinen Kuchen quasi.

    Ach man, sorry, jetzt schreibe ich dir die ganze Seite voll ^^

    Liebe Grüsse von Jenni und dem kleinen Felix, der den Backofen nicht aus den Augen lässt

  9. Pingback: FoodieABC | Veggie Love - FoodieABC

  10. Ich habe das Rezept heute ausprobiert und bin begeistert. Echt super lecker!
    Allerdings hatte ich das Gefühl, dass das Natron dem Ganzen einen bitteren Geschmack gegeben hat. Geht auch einfach Backpulver?

  11. Hallo Kathi, das freut mich! Welches Natron hast du verwendet? Natürlich kannst du auch Backpulver nehmen, dann gehen die Cupcakes aber wahrscheinlich in der Mitte ein bisschen mehr hoch. Natron sorgt aus meiner Erfahrung eher dafür, dass die Kuchen etwas mehr in die Breite aufgehen. Ich benutze übrigens nur Kaiser Natron, das schmeckt eigentlich nicht heraus. Viele Grüße, Nicole

  12. Ich habe es heute nachgebacken und muss leider sagen, dass das Frosting echt eklig schmeckt. Ich habe alsan genommen, liebt es daran? Es hatte auch im mund eine komische „sandige“ konstistenz. Ich habe es entsorgt und die muffins mit schoki bestrichen…

  13. Hi, mein Freund und ich sind leider sehr enttäuscht über die Cupcakes. Wir haben uns 100% an das Rezept gehalten, sie sahen auch toll aus, die Konsistenz war toll, aber der Geschmack war eher… mau. Eigentlich schmeckten sie nach gar nichts; die Vanille ging z.B. ganz unter! Vielleicht müsste man mehr Kakaopulver (oder Schokolade) rein tun, oder Amaretto; einfach irgendwas, was dem ganzen etwas mehr „bums“ gibt.

  14. Hallo Jasmin, kann es sein, dass der Puderzucker schon etwas klumpig war? Dadurch kann der „sandige“ Geschmacl zustande kommen.

  15. Hallo Ulli, über Geschmack kann man sich streiten. Uns schmecken sie so, wie sie sind. Du kannst die Böden gern süßer machen bzw. mehr würzen (ich habe die Böden bewusst etwas weniger gesüßt, weil die Creme ja zu einem guten Teil aus Puderzucker besteht.

  16. Die Creme ist geschmacklich so wie ich es mir vorgstellt habe und ist sehr gut geworden. Die Muffins hingegen schmecken leider gar nicht. Es fehlt an Süße und sie sind auch nicht fluffig. Deshalb habe ich mir dafür ein anderes Rezept rausgesucht. Und dann die Creme nach diesem Rezept. LG

  17. Die Cupcakes sind extra nicht so süß, da die Creme ja ordentlich Zucker enthält…

  18. hallo,
    ich finde es ein tolles rezept und bin schon aufs nachbakcen gespannt :) bin froh dass viele geschrieben haben es ist nicht süss gebug, dann kann ich mich ans Rezept halten ;) bei vielen rezepten reduzoere ich den zucker um ein drittel, da ich es sonst gar nicht essen kann… also super mitgedacht von dir, dass du es ausgleichst
    vielen dank.