Greenandclean Challenge – Einkaufstipps für die Zutaten- und Equipmentliste

Greenandclean Challenge – Einkaufstipps für die Zutaten- und Equipmentliste

Die Greenandclean Challenge, die ich mir zusammen mit Laura von UNFUCKyourself ausgedacht habe, steht kurz bevor. Der Anmeldeschluss war gestern und nun geht es ans Einkaufen. Alle Teilnehmer haben heute ihren ersten Challengernewsletter erhalten. In dem findet sich u.a. die Einkaufs- und Equipmentliste zum Download.

Als Zusatz zur Liste kommt hier eine kleine Übersicht zu einzelnen Produkten, mit Hinweis, wo Du sie finden kannst. Eines vorweg: Die Zutaten- und Equipmentliste ist so einfach wie möglich gehalten, ohne dass es während der Woche langweilig wird. Basis-Zutaten wie Sonnenblumenkerne, Haferflocken oder Leinsamenschrot sind sehr günstig und müssen nicht so weit zu uns reisen. Sie kommen immer wieder vor.

Anderen Zutaten wie Cashewmus kannst Du entweder selbst herstellen (das einfache Rezept mit Anleitung findest Du hier) oder im Supermarkt oder Bioladen einkaufen. Die größeren Supermärkte – z.B. Edeka und Rewe führen Nussmus in der Regel. Es steht entweder im „Vegan-Regal“ oder in der Abteilung für süße Aufstriche.

Anzeige
veganer ernährungsplan

Frische Zutaten kannst Du vorzugsweise auf dem Markt kaufen, oder im Bioladen oder vielleicht kannst Du sogar etwas aus dem Garten verwenden.

Damit das Einkaufen nicht im Tütenchaos endet, gehe ich nur noch mit meinen Gemüse- und Obstsäckchen einkaufen*. Das mache ich seit Jahren so und es war nie ein Problem an der Kasse. In der Bio Company und bei Edeka kann man derartige Säckchen sogar mittlerweile in der Gemüseabteilung kaufen. Sie sind waschbar und auch zum Transportieren von Brot etc. geeignet.

Zutaten – Wo gibt es was?

Tofu: Bekommt man mittlerweile sogar im Discounter. Der Tofu muss, wenn Du nach dem Einkaufen nach Hause kommst – direkt eingefroren werden. Warum, wie das geht usw. habe ich hier in meinem Veggie FAQ zum Thema Tofu zusammengefasst. Kein Muss das zu lesen, aber falls du Lust hast noch ein paar mehr Tipps zu bekommen: Hier steht alles, was ich über die Zubereitung von Tofu weiß. :)

Pflanzendrinks: Für die Challenge, und auch sonst, sollten es ungesüßte Drinks sein. Wir wollen ja in dieser Woche den Industriezucker herunterschrauben und ich persönlich finde die vorgesüßten mittlerweile viiiel zu süß. Wähle Deine Lieblingssorte: Hafer, Soja, Mandel – völlig egal. Wer noch neu ist im Pflanzenmilch-Biz: Je nach Hersteller schmecken alle Sorten irgendwie anders. Falls Du also die Hafermilch von Hersteller X nicht magst, kann es trotzdem sein, dass Du die von Hersteller Y toll findest. Man kann sich da durchprobieren mit der Zeit.

Wenn du möchtest, kannst Du Pflanzendrinks auch selbst machen. Hier ist zum Beispiel ein einfaches Rezept für Haselnussmilch und hier eines für einen Kokosdrink.Falls Du in Zukunft öfter Drinks herstellen möchtest, kannst Du langfristig über einen Sojamilch-Bereiter (hier eine Übersicht*) nachdenken. Mit solchen Geräten lassen sich alle pflanzlichen Drinks und auch Suppen etc. herstellen.

Gemahlene Vanille*: Die ganze Vanilleschote inkl. Mark, gemahlen und getrocknet. Zu finden in der Backabteilung in Bioladen oder Supermarkt. In letzterem oft in Form von kleinen Gewürzmühlen. 1 gestr. TL Pulver entspricht einer großen/dickeren Vanilleschote oder 2 kleinen, dünneren. (Falls Du die noch im Vorratschrank hast.) Und wenn Du öfter Vanilleschoten verwendest: Die Schalen können kleingeschnitten, getrocknet und dann in eine Gewürzmühle gefüllt werden. Sie haben noch viel Vanillearoma übrig, nachdem sie ausgekratzt wurden. Also lieber nicht wegwerfen. :)

(Vollkorn-) Reisnudeln*: Wir achten in dieser Woche auf Vollkornprodukte. Falls Du aber keinen Bioladen (da gibt es solche Reisnudeln z.B. von Arche, siehe Link) in der Nähe hast, findest Du Reisnudeln auch in der Asia-Abteilung in gut sortierten Supermärkten. Vielleicht findest Du dort keine Vollkornnudeln, die „normalen“ tun es dann auch.

Anzeige
veganer ernährungsplan

Pul Biber*: Ein Gewürz, oder eher eine Gewürzmischung aus Chiliflocken und Salz. Wer seinen Salzkonsum noch weiter reduzieren möchte, kann auch auf Chiliflocken zurückgreifen. Pul Biber gibt es im türkischen Supermarkt (oft auch an türkischen Obst- und Gemüseständen) und in der Gewürzabteilung größerer Supermärkte.

Kala Namak*: Das ist ein indisches Schwefelsalz, das oft in der ayurvedischen Küche verwendet wird. Ich liebe das Salz, weil man nur ganz wenig davon braucht und einen vollen, runden Geschmack in Saucen, vegane Mayonnaise und mehr zaubern kann. Schmeckt nach gekochtem Ei. Das muss man ausprobieren. Kala Namak ist eine optionale Zutat. Sie kommt regulär während der Woche nur einmal vor. Wenn Du das Salz aber schon zu Hause hast, kannst Du es natürlich öfter anstelle des normalen Salzes verwenden. Wie gesagt, gerade in Saucen ist das der Knaller! Du findest Kala Namak im Internet (siehe Link ganz vorn) oder im Supermarkt, entweder in der Gewürzabteilung oder in speziellen „Vegan-Regalen“, die viele Märkte mittlerweile haben. Im Bioladen ist es auch oft vorhanden und auch Feinkostgeschäfte sollten das schwarze Salz führen.

Nährhefeflocken*: Auch als Würzhefeflocken im Handel. Schmecken ganz leicht „käsig-würzig“. Ich mache daraus veganen Parmesan, streue sie über Salate (roh enthalten sie viele B-Vitamine) oder verfeinere auch mal eine Pastasauce damit. Die Zutat ist kein Muss.

Equipment und Zubehör

Auch beim Equipment habe ich darauf geachtet, dass die Challenge in jeder Küche möglich sein sollte. Es gibt in der Liste immer Auswahlmöglichkeiten. Bei einigen Dingen gibt es unterschiedliche Begriffe, z.B. beim Feinsieb. Das kann auch mal Teesieb heißen usw. Damit Du weißt, was ich meine, stehen auch für solche Tools kurze Hinweise unten.

Küchenmaschine mit Messereinsatz: Im Englischen heißen die Dinger Food-Processor, im Deutschen gibt es leider keinen schönen Allround-Begriff. Gemeint sind solche Maschinen*, mit einem eher breiten Mixbehälter. Alternativ funktioniert fast alles auch per Standmixer, Smoothiemaker oder Blitzhacker*. Letzteres ist oft als Aufsatz in Pürierstab-Sets dabei.

Feinsieb*: Es reicht ein kleines. Du verwendest das Feinsieb zum Abgießen von eingeweichten Kernen oder Linsen und kannst damit auch Pflanzenmilch filtern usw.

Sparschäler*: Hat wahrscheinlich jeder zu Hause, oder?! Eines meiner wichtigsten Tools in der Küche. Kann man noch schnell im Supermarkt besorgen – in der Haushaltswarenabteilung.

Spiralschneider: Du brauchst nicht zwingend einen Spiralschneider für die Woche. Alles kann auch per Sparschäler erledigt werden. Falls du aber schon länger über die Anschaffung nachdenkst: Hier habe ich einen Testbericht zum elektrischen Spiralschneider von WMF verfasst.

Vorratsdosen: Ich verwende diese hier*, schon seit Jahren. Nur für den Fall, dass Du ein paar neue Dosen brauchst. Mittlerweile gibt es solche Dosen auch schon aus Glas*.

Schraubgläser: Verwende alte Gurken- oder Marmeladengläser oder – falls Du hast – Weckgläser oder Maison Jars*.

Stretchdeckel*: Stretch was? Stehen nicht in der Equipmentliste, ist aber dennoch eine Empfehlung wert, finde ich: Solche Silikon-Stretchdecke ersetzen Deckel, Frischhaltefolie und viele Dosen und passen sogar auf Obst und Gemüse. Zum Beispiel, um eine halbe Zitrone zu verpacken. Ich liebe die Dinger und habe genau die aus dem Link. Sie sind übrigens auch Tiefkühler- und Spülmaschinenfest.

Ich hoffe, diese Übersicht hilft. Bei Fragen melde dich einfach per Kommentar, vielleicht kann ich die Liste so auch noch ergänzen. Die mit * gekennzeichneten Links sind Werbelinks. Falls Du etwas kaufst, bekommen wir einen ganz kleinen Prozentsatz davon ab, ohne dass Du mehr bezahlst. Für dich bleibt alles gleich beim Einkauf. Falls Du noch Fragen hast oder etwas nicht findest, schreibe einfach einen Kommentar hier unter den Beitrag, Viel Spaß mit der „Liste zur Liste“ und Happy Shopping! Am Sonntag starten wir mit unserem Vorbereitungstag und am Montag geht es dann richtig los mit #greenandclean.

Teile diesen Beitrag

Anzeige


Hinweis zu Werbelinks: Die mit "*" gekennzeichneten Links auf dieser Seite sind Affiliatelinks. Das bedeutet, ich verdiene einen geringen prozentualen Betrag, wenn Du auf so einen Link klickst und anschließend etwas bestellst. Dadurch bezahlst Du nicht mehr. Den Erlös investiere ich direkt wieder in tolles Geschirr, gute Zutaten und Foto- bzw. Küchenequipment und daraus werden wiederum Rezepte, die ich hier veröffentliche. Es ist ein Kreislauf des guten Essens. :) Und: Ich empfehle nur Dinge weiter, die ich auch selbst verwende. Danke für Deinen Support und viel Spaß auf meinem Blog!

Ein Kommentar

Kommentare anzeigen
  1. Liebe Nicole, leider habe ich deine Webseite erst heute entdeckt. Ich bin total begeistert. Kannst du die greenandclean Challenge noch versenden? Oder das Rezept von Hirse mit Datteln und Himbeeren ( Foto bei Insta vom 30.6.2017. Dein neues Buch werde ich mir auch bestellen. Wir lieben Spiralnudeln und süß habe ich bisher noch nicht ausprobiert.
    Liebe Grüße Ute